Kommen wir zurück zur Verarbeitung der Dealfa Produkte. In den vorherigen Artikeln haben wir gesehen, wie man ein Produkt entwirft, und wir haben begonnen, die notwendigen Lederstücke zuzuschneiden. Das Ziel von Dealfa besteht darin, ein einzigartiges und maßgeschneidertes Produkt für Sie zu erstellen. Der Anpassungsprozess beginnt hier.
Dritter Schritt: Dekoration.
Wir hatten ein Stück Leder, richtig behandelt und gegerbt. Wir haben uns ausgesucht, was daraus werden soll und mithilfe einer Schablone die passende Form ausgeschnitten. Nun können wir mit der Dekoration fortfahren. Dieser Schritt ist derjenige, der die Kreativität des Handwerkers am besten ausschöpft und fördert. Meistens wird dieser Schritt durch den Willen des Kunden bestimmt, der dabei die größtmögliche Entscheidungsfreiheit hat. Von der Gravur bis zum Druck, von der Farbgebung bis zur Schattierung bietet ein Dealfa-Produkt nahezu unbegrenzte Möglichkeiten zur individuellen Gestaltung.
Der Druck kann auf 3 verschiedene Arten erfolgen:
- mit Prägung und Hammer; Mithilfe verschiedener spitzer „Stempel“ können Sie mit einem Stempel mit dekorativer Spitze und Hammerdruck allerlei Muster erzeugen;
- Handgravur; das älteste und komplizierteste, aber auch das zeitaufwendigste;
- Laserdruck: Wird am wenigsten verwendet und eignet sich am besten für „industrielle“ Aufträge.
Was die Stempeln Von Hand gefertigt, sind wir mit der am häufigsten verwendeten Technik im Dealfa-Labor konfrontiert. Es gibt unzählige Schablonen und durch die Kombinationen können Tausende verschiedener Muster entstehen. Und die verwendeten Berührungen werden gut einstudiert und hängen auch von der Dicke der Haut ab. Bei einer Dicke von beispielsweise 0,9 mm müssen Sie mit etwas weniger Druck arbeiten, um das Tuch nicht zu zerreißen oder zu durchstechen. Bei einer Dicke von 3 mm kommen die schärfsten und scharfkantigsten Messer zum Einsatz.
Mithilfe der Schablonen wird mit kräftigen, aber nicht zu heftigen Hammerschlägen ein Muster in das Lederstück eingraviert. Die Hand muss zunächst auf das Stück gelegt werden, um die Dicke des Leders sicherzustellen, der Stempel muss an der gewünschten Stelle angebracht werden und das Hämmern muss ohne Unsicherheit erfolgen. Ein unentschlossener Griff oder ein schiefer Hammerschlag können einen erheblichen ästhetischen Fehler darstellen.